Sascha Heyna und der Pflegeblog der Veedelspflege Köln

Wer bloggt hier eigentlich? Mal ehrlich, auch im Netz möchte man doch wissen, mit wem man es zu tun hat, oder? Aus diesem Grund möchten wir uns jetzt auch einfach mal vorstellen. Wir, das bin ich Sascha Heyna und das tolle Team der Veedelspflege. Ich für meinen Teil bin in meinem Leben schon viele aufregende und spannende Wege gegangen. Was aber die wenigsten wissen, ist die Tatsache, dass ich zudem bereits vor vielen Jahren den Ambulanten Pflegedienst die Veedelspflege gegründet habe. Denn nachdem mir bei meinen Konzerten vor allem die älteren Semester mit so viel Wärme und Liebe begegnet sind, war es mir einfach ein Herzensprojekt, ein bisschen davon zurückzugeben.

Ambulante Pflege, Seniorenbetreuung, ein Pflegeblog und Sascha Heyna?

Gut, der eine oder die andere wird sich fragen: „Wie passt das denn zusammen?“ Für mich ist diese Kombination aus Ambulanter Pflege, Seniorenbetreuung, Demenzbetreuung und Pflegeblog ganz einfach eine logische Konsequenz aus den Begegnungen und den Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren und Jahrzehnten sammeln durfte.  Sei es bei meiner Arbeit bei QVC oder bei meinen Auftritten als Schlagersänger, immer und überall spürte ich vor allem ganz viel Wärme und Liebe, die mir von den Menschen, von meinem Publikum entgegengebracht wurden. Und für mich ist es einfach ein großes Geschenk, wenn ich von all dem etwas zurückgeben kann.

Einem Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, sei es mit der Musik, mit Unterhaltung oder ganz einfach innerhalb der Pflege oder Betreuung älterer und vielleicht kranker Menschen, das ist einfach das Größte. Innerhalb der Seniorenbetreuung ist der Kontakt natürlich noch einmal um ein Vielfaches intensiver. Hier bekomme ich auch die Sorgen, Ängste und Nöte der Senioren hautnah mit. Auch die Angehörigen müssen oftmals viel tragen, müssen Berührungsängste überwinden und lernen die Verantwortung ein Stück weit in professionelle Hände abzugeben. All diese Eindrücke und Erfahrungen berühren und erden mich auf eine ganz besondere Art und Weise. Gerade auch vor dem Hintergrund meiner anderen Tätigkeiten in der Öffentlichkeit.

Vielleicht lebe ich als Sascha Heyna gleich mehrere Leben in einem.

Ich weiß nicht, ob man mich als spirituellen Menschen bezeichnen kann. Aber ich denke, dass es eine gewisse Ordnung im Leben gibt. Man empfängt, was man gibt. Und vielleicht kann man auch nur das geben, was man zuvor empfangen hat. Ich bin in meinem Leben von den Menschen, mit denen ich arbeite und lebe, wie auch von meinem Publikum während meiner Konzerte schon so oft so reich beschenkt worden. Mit der Seniorenbetreuung und dem Ambulanten Pflegedienst der Veedelspflege musste ich deshalb einfach noch einen Schritt weiter gehen. Noch ein Stückchen näher zu den Menschen rücken, Sorge tragen, mehr geben, Verantwortung übernehmen und noch intensiver in den Kontakt gehen.

Wer jetzt denkt, das sei eine Last liegt vollkommen falsch. Auch hier gilt wieder, man bekommt was man gibt. Diese Intensität der Kontakte ist ein ebenso wundervolles Geschenk, wie die Möglichkeit anderen Menschen Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Meine eigene Lebensqualität wächst in dem Maße, in der ich sie an andere weitergeben kann. Humor spielt dabei eine ganz große Rolle. Natürlich gibt es viel Trauriges und manche Menschen müssen viel aushalten und ertragen. Aber gerade dann ist es meiner Meinung nach wichtig, auch immer wieder im Humor ein Ventil zu finden. Gerade ältere Menschen haben oft einen ganz feinen Humor, sind spitzbübisch und wollen Lachen. Da steige ich gerne mit ein und freue mich, für unbeschwerte Stunden sorgen zu können.

Der Pflegeblogger Sascha Heyna …

Als Mensch Sascha Heyna habe ich innerhalb der Seniorenbetreuung vor allem ein offenes Ohr und begegne dieser so wichtigen Aufgabe mit offenen Augen und offenem Herzen. Das Gleiche mache ich innerhalb der Ambulanten Pflege, wenn auch dort in zweiter Reihe, denn natürlich sind es hier vor allem unsere hoch spezialisierten Mitarbeiter, die mir von ihren Eindrücken berichten. Wir vereinen ganz bewusst viele unterschiedliche Professionen unter dem Dach der Veedelspflege, um wirklich auch auf alle Fragen und Probleme Antworten geben zu können. Multiprofessionalität ist ein ganz wichtiger Qualitätsfaktor innerhalb unseres Teams und in der Arbeit mit Senioren, Pflegebedürftigen und Angehörigen.

In unserem Pflegeblog schreibe ich über vieles davon. Gebe Antworten auf Fragen, Tipps zu mehr Lebensqualität und verarbeite sicherlich auch meine eigenen Eindrücke. Alter, Senioren, Pflege, Betreuung, Demenz, all das sollte mehr in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft rücken und weniger stigmatisiert sein. Die Menschen, die davon betroffen sind, brauchen unsere Unterstützung und Solidarität. Vor allem aber brauchen sie die Begegnung auf Augenhöhe. Denn auch das sollten wir nicht vergessen, älter zu werden betrifft uns alle. Krankheit, Demenz und Pflegebedürftigkeit kann uns ebenso alle irgendwann betreffen und dann leben wir in genau den den gesellschaftlichen Verhältnissen, die wir heute bereits mitgestalten. Die Senioren von heute gehen uns nur voraus und in dem Maße in denen wir Ihnen mit Achtsamkeit, Liebe und Respekt begegnen prägen wir auch diejenigen mit, die uns hoffentlich später mit den gleichen Werten begegnen.

Wie seht Ihr das? Ich würde mich freuen, mich mit Euch darüber austauschen zu können! Hinterlasst gerne hier Eure Kommentare oder lasst und über Mails oder unsere Social Media Kanäle kommunizieren!

Alles Liebe Euer Sascha Heyna von der Veedelspflege,

dem Ambulanten Pflegedienst für Köln

Mehr über die Veedelspflege findet Ihr übrigens jetzt auch bei Instagram!

Und weitere interessante Berichte gibt es hier:

Lust oder Frust? Was es bedeutet älter zu werden.

Auch im Alter gesund und fit in den Frühling starten.

Was kostet professionelle Ambulante Pflege in Köln?

17 Comments
  • Hannelore Mammen
    Posted at 18:41h, 29 April Antworten

    Moin Sascha,ich finde es sehr gut was du da auf gebaut hast. Hut ab für soviel Mut solch ein Unternehmen zu haben. Ich würde gerne darüber mehr erfahren und mit dir und deinem Team in Verbindung bleiben,
    Ich wünsche dir und deinem Team alles gute für die Zukunft,

    • Veedelspflege
      Posted at 18:35h, 02 Mai Antworten

      Hallo liebe Hannelore, vielen Dank für Deine netten Worte und ich würde mich sehr freuen, wenn wir auf diesem Wege in Verbindung und vor allem in regem Austausch bleiben. Denn nur durch diesen Austausch und die damit verbundene gegenseitige Inspiration, können Ideen wachsen. Bis bald also und liebe Grüße Sascha

  • Birgit Schenk
    Posted at 10:35h, 02 Mai Antworten

    Ein sehr schöner Blog!

    Ich habe einen pflegebedürftigen Mann und fühle mich derzeit von seiner Krankenversicherung im Stich gelassen. Da möchte ich wissen, was nun endlich aus einer Reha wird, bekomme aber keine konkrete Antwort. Ich stehe selbst kurz vor einer Knie-OP. Das bringt mich echt zur Verzweiflung.

    Liebe Grüße

    • Veedelspflege
      Posted at 18:49h, 02 Mai Antworten

      Liebe Birgit, zunächst einmal möchte ich Dir sagen, wie leid es mir tut, dass Du derzeit so belastet bist. Bezüglich des Partners in so einem „Schwebezustand“ zu sein und dann auch noch mit eigenen gesundheitlichen Problemen kämpfen zu müssen ist im wahrsten Sinne des Wortes doppelt schlimm. Hast Du denn schon eine Pflegeberatung in Anspruch genommen?! Da sollten Dir eigentlich alle offenen Fragen beantwortet werden, denn es gibt tatsächlich viele Möglichkeiten der Entlastung und Unterstützung, auf die man manchmal so ganz alleine gar nicht kommt. Wir bei der Veedelspflege bieten das für unser Einzugsgebiet in Köln auch an, vollkommen kostenfrei und unverbindlich. Falls Du also aus unserem Einzugsgebiet kommst, können wir Dir mit unserem Netzwerk sicherlich weiterhelfen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und lass gerne wieder von Dir hören Sascha

  • Karin Söhle
    Posted at 15:05h, 26 Mai Antworten

    Hallo Sascha,
    ich finde es toll, dass Du Dir die Zeit nimmst um mit Menschen zu schreiben, die sich alleine fühlen oder pflegebedürftig sind.
    Ich heiße Karin und würde Dich so gerne mal persönlich kennenlernen. Ich bin Kundin bei QVC und sehe gerne die Sendungen, wenn Du moderiert. Deine natürliche Art hat mich fasziniert. Du hast eine Hündin, nahmens Friieda? Geniesse jede feie Minute mit ihr. Ich musste gerade heute meine geliebte Katze einschläfern lassen, was für mich ganz furchtbar ist. Ich glaube, dass Du auch sehr tierlieb bist. Meine Trauer ist grenzenlos. Ich weiß auch nicht, warum ich Dir das alles schreibe, sicherlich bekommst Du jede Menge solcher Nachrichten. Aber irgtendwie hast Du mich so fasziniert, dass ich Dich einfach mal kennenlernen möchte. Ich würde mich sehr freuen wenn Du mir mal eine Nachricht zukommen lassen würdest.
    Ganz liebe Grüße und in der Hoffnung was von Dir zu hören Karin.

    • Veedelspflege
      Posted at 19:28h, 26 Mai Antworten

      Hallo liebe Karin,
      ja Deine Trauer kann ich nur zu gut verstehen. Es ist immer schrecklich, ein geliebtes Haustier zu verlieren. Mir hat geholfen, dass ich ganz schnell wieder ein neues Seelchen bei mir aufgenommen habe, dem es jetzt bei mir gut geht. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Kraft und das Du für Dich auch den richtigen Weg findest.
      Liebe Grüße Sascha

      • Karin Söhle
        Posted at 09:29h, 28 Mai Antworten

        Lieber Sascha,
        vielen lieben Dank für Deine lieben Worte. Aber es gibt natürlich auf diesem Blog andere Prioritäten.
        Meine Mutti ist 92 Jahre alt und ich wollte eine Pflegestufe beantragen, leider wurde diese abgelehnt, mit dem Kommentar. Sie könne alles noch selber machen. Dabei stimmt das nicht. Jetzt hat sie sich auch noch die Hand gebrochen und nun geht gar nichts mehr. Habe natürlich Widerspruch eingelegt und seit über einem Monat nichts mehr gehört. Das ist leider die andere Seite der Krankenkassen und Behörden. Ich frage mich, wenn nicht mit diesem Alter wann dann?? Meine Schwester und ich sind beide ganztags berufstätig und können uns leider nicht so um sie kümmern wie wir das gerne möchten.
        Lieben Dank, dass man mit Dir reden bzw. schreiben kann. Manchmal muss es einfach von der Seele gesprochen werden.
        Wie hälst Du das Schicksal vieler Menschen aus???
        Viele liebe Grüße Karin

        • Veedelspflege
          Posted at 11:19h, 28 Mai Antworten

          Liebe Karin,
          mit diesem Thema haben leider viele Menschen im mittleren Alter zu kämpfen. Die Eltern werden pflegebedürftig und benötigen zur Alltagsbewältigung mehr Unterstützung. Zum Glück gibt es da viele Möglichkeiten, angefangen von der Seniorenbetreuung, über Hauswirtschaftliche Hilfen, bis hin zur Demenzbetreuung und Ambulanten Pflege. Wir bei der Veedelspflege Köln bieten hierfür eine kostenfreie und unverbindliche Pflegeberatung an. Da wird mit den Betroffenen und ihren Angehörigen im Einzelfall der Unterstützungsbedarf geklärt und ein maßgeschneidertes Unterstützungsangebot entworfen. So haben die Senioren und ihre Familien die volle Kostenkontrolle und können in Ruhe auswählen für welche der Unterstützungsleistungen sie sich entscheiden möchten. Außerdem helfen unsere Mitarbeiter natürlich bei der Antragstellung, begleiten diese und geben Tipps für das Gespräch mit dem Gutachter.
          In Deiner Region wird es bestimmt ähnliche Angebote geben. Ich würde Dir daher raten Dich an Deinen Pflegedienst des Vertrauens zu wenden und gemeinsam zu überlegen, wie Deiner Mutter geholfen werden kann. Vielleicht findest Du auch in unseren „Fragen zur Pflege“ ein paar interessante Hinweise für Dich.
          Herzliche Grüße Sascha

  • Karin Söhle
    Posted at 08:27h, 27 Mai Antworten

    Hallo lieber Sascha,
    danke für Deine lieben Worte. Das wird dauern, bis ich darüber hinwegkomme. Man verbringt eine sehr lange Zeit täglich mit einem Tier, das einen immer versteht und zuhört. Ich glaube aber nicht, dass ich wieder eines möchte, denn ich habe das oft genug, zu oft mitgemacht und jedesmal tut es noch mehr weh. Mein Pferd wurde 36 Jahre alt – das reißt ein großes Loch in den Alltag.
    Ganz liebe Grüße Karin

  • Christiane Wolter
    Posted at 19:35h, 12 August Antworten

    Lieber Sascha Heyna, Ich sehe immer regelmäßig deine Sendungen bei QVC und du bist ein toller Moderator und auch Mensch. Nun meine Fragen : Ich selbst war bis vor über einem Jahr von einem ambulanten Pflegedienst abhängig ,werde bald 54 Jahre. Also gehöre noch nicht zum alten Eisen ,wie man sagt, bin aber auch kein junger Hüpfer mehr. Ich bin körperlich etwas beeinträchtigt durch meine Parkinson ähnliche Erkrankung ,habe Pflegestufe 2 . Ich lebe nun in einem Wohnheim auf grund dessen .– Meine Frage . Ambulante Pflegedienste sind doch überwiegend für die älteren Leute gedacht– ich war mit unter einer der jüngsten Patienten damals .. Gibt es auch spezille Pflegedienste für die jüngeren Leute ,die im Rollstuhl sitzen, oder durch irgendeine Erkrankung sich nicht mehr selbst helfen können. Du erwähnst immer die älteren Leute, aber was ist mit den unter 70 jährigen die dauerhaft Hilfe benötigen ? Das ist in meinen Augen noch schlimmer, wenn ein noch junger Mensch plötzlich schwer krank wird. Oder was meinst du dazu ? Bitte um Antwort von dir ….. Liebe Grüße Christiane Wolter

    • Veedelspflege
      Posted at 19:09h, 18 August Antworten

      Liebe Christine,
      zunächst zu Deiner Frage. Ich kann und möchte da nur für unseren Pflegedienst, die Veedelspflege Köln sprechen. Wir betreuen und pflegen grundsätzlich Menschen jeden Alters. Wenn Du dir unsere Seite „Bedarfsgerecht helfen.“ (https://www.veedelspflege.de/ueber-uns/bedarfsgerechte-pflege-in-koeln/) ansiehst wird Dir deutlich werden, dass wir unsere Hilfen ganz individuell am Einzelfall orientieren. Jerder bekommt genau die Hilfen die er benötigt und wünscht. Das gilt für junge Menschen ebenso wie für ältere Menschen. Darüber hinaus versuchen wir Netzwerke zu knüpfen, um Menschen zu (re-)integrieren. Auch dabei versuchen wir das Alter des jeweilgen Kunden im Auge zu behalten, wobei wir die Erfahrung gemacht haben, dass auch altersgemischte Kontakte helfen können, mehr Lebensqualität und Lebendfreude zu vermitteln.
      Die Frage danach was nun schlimmer ist, ein junger Mensch der erkrankt oder ein älterer Mensch, da möchte ich mir nicht anmaßen mir ein Urteil darüber zu erlauben. Ich denke auch nicht, dass es ein Maß gibt dies zu messen oder dass so etwas überhaupt Sinn macht. Wichtig ist es in meinen Augen immer die verbliebenen Ressourcen zu betrachten und zu schauen wie diese gestärkt und gegebenenfalls erweitert werden können. Alles andere führt meiner Meinung nach nur zu Bitterkeit und dem Hadern mit der eigenen Lebenssituation, was widerum zu noch stärkeren Belastungen führt. Weshalb wir bei der Veedelspflege uns für eine ressourcenorientierte Sichtweise entschieden haben. Lösungsorientiert statt problemorientiert zu denken und zu handeln bringt doch letztlich mehr positive Aspekte mit sich. Was meinst Du?
      Liebe Grüße Sascha

  • Christiane Wolter
    Posted at 18:12h, 19 Oktober Antworten

    Lieber Sascha, enschuldige bitte ,dass ich mich erst jetzt auf deine Antwort aüßere. Ja, du hast recht, es gibt kein Maß dafür ob es schlimmer ist als junger Mensch eingeschränkt zu leben oder im höherem Alter. Ich meinte damit , ein junger Mensch der noch mitten im Leben steht und Pläne hat , plötzlich durch eine Erkrankung im Gehirn oder sonstiges sich nicht mehr selbst helfen kann und auf fremde Hilfe angewiesen ist , während ein älterer Patient ab 70 oder 80 fast mit seinem Leben ab geschlossen hat ,teilweise schon im sterben liegt ,ich weß wovon ich rede …… Meine Mutter war sehr lebensfroh bis zum bitteren Ende, Als ihre Kraft mehr und mehr nach ließ, wollte sie nur eins; : sterben. . Ich bin noch immer nicht darüber hinweg und denke sehr viel an sie . Das war eine sehr harte zeit , besonders auch für meine Schwester die sie ja teilweise gepflegt hatte—- Deine Einstellung diesen Menschen, die hilfebedürftig sind , diese Menschen weiterhin zu motivieren dass sie sich selbst nicht gehen lassen, und zu sehen , was sie trotz ihrer Einchränkung noch aus sich machen können ,halte ich persönlich auch für wichtig , sofern sie noch dazu in der Lage sind zb. mit jemanden einkaufen gehn oder in Urlaub fahren und Dinge tun die auch gesunde erledigen. Ich denke, jüngere Menschen werden hier bei uns mehr motiviert einiges zu tun was machbar ist,, als die älteren . Die älteren werden mehr aufs Abstell gleis geschoben , ich sehe das bei meinem Vater, der im Seniorenheim lebt mit seinen 88 Jahren. Er ist schwer pflegebedürftig ,dement und nicht mehr körpelich fit. Er liegt nur im Bett ,isst fast nicht mehr , ich habe Angst um ihn. Auf der anderen Seite wird mir klar, er hat sein Leben gelebt, jeder von uns muss einmal gehn.. Und einen solchen Menschen zu motivieren ist unmöglich, er ist sehr agresiv wird laut , wenn er sich bedroht fühlt. Vieleicht kennst du oder weist das auch von euren Pflegedienst her, dementkranke nicht nur vergesslich sind sondern auch agresiv werden.. Ich lebe ebefals in einem Wohnheim für behinderte Menschen , die unterschiedlich alt sind Mitte 30 bis Mitte 60 .. sehr unterschiedliche Personen , die permanent Betreung brauchen und das dauerhaft bis an ihr Lebensende.. Ich selbst hatte mich früher am Anfang meiner Erkrankung nie als behindert gesehen ,sondern dachte, ich würde aus einer dummen Angewohnheit zittern mit Mitte 20 , nun bin ich 54. ,lebe mit dieser Einschränkung seit etwa 10 Jahren,,,,, Das ich immer auf andere Hilfe angewiesen bin obwohl ich noch nicht so alt bin, war es damals 1987 für mich hart , dass ich keine Arbeit annehmen konnte weil ich nur am zittern war und wollte mir das Leben nehmen. Nun aber denke ich, ich bin sonst nicht schwer erkrankt sitze nicht im Rollstuhl , bin zwar etwas gehbehindert ,kann mich aber noch selbst gut bewegen…. Ja , man soll sich so nehmen, wie man ist hab ich gelernt und immer das beste aus allem machen….. Das wollte ich dir mitteilen, auch wenn ich einen Roman geschrieben habe— es war mir wichtig—- Du bbist ein toller Moderator, ich mag dich sehr im Fernsehen und deine Aufgabe in der Veedelpflege finde ich klasse…. Liebe Grüße Christiane Wolter

    • Veedelspflege
      Posted at 19:07h, 20 Oktober Antworten

      Liebe Christiane,
      Du schreibst hier nun auch über Deinen schwerkranken Vater. Das muss sehr schwer für Dich sein, hast Du doch den Tod Deiner Mutter noch nicht überwinden können. Ich weiß sehr gut wie es ist, geliebte Menschen gehen lassen zu müssen und ich wünsche Dir viel Kraft für diese schwere Aufgabe und viele liebe Menschen um Dich herum die Dich auf diesem Weg begleiten und stärken können.
      Es grüßt Dich ganz herzlich Sascha Heyna

  • Christiane Wolter
    Posted at 19:57h, 19 Oktober Antworten

    Lieber Sascha, Danke für deine ehrliche Antwort und Verzeihung, dass ich dir erst jetzt zurück antworte. Ich finde gut, dass ihr die Leute dazu aufmuntert mehr oder das beste aus ihrer Situaton zu machen . Nein, ob jung oder alt man kann mit dem Alter natürlich keine Erkrankung messen , ich meinte , wenn man jünger ist und noch einige Pläne vor sich hat ,plötzlich schlägt das Schicksal zu aus heiterem Himmel , ist auf fremde Hilfe angewiesen. Als ich krank wurde, war ich Mitte 20 , fing einfach grundlos an zu zittern … Erst dachte ich, das sei Prüfungsangst und ich müste mir ab gewöhnen zu zittern, das war aber willetlich nicht zu steuern…. Es folgten jede Menge Klinik Aufenthalte , kein Arzt wuste was ich habe… Ich sei eingebildet krank hies es jahre lang wollte meinen Eltern einen bösen Streich spielen, niemand nahm mich ernst…. Dann kam eine ricchtige Diagnose, nach fast 20 Jahren „Psychopillen “ ich lebte jahrelang bei meinen Eltern bis meine Mama ernsthaft krank wurde und starb . Sie fehlt mir immer noch ,und denke sehr oft an sie. Dann lebte ich 3 Jahre aleine ,war von einem Pflegedienst abhängig und da ich sehr einsam war , wurde mir geraten in ein Wohnheim zu ziehen wo permanent Leute mit körperlich-geistiger Behinderung sind… Diese Leute die bei mir leben, sind zwischen Mitte 30 bis Mitte 60 alt. und permanent auf fremde Hilfe angewiesen. Ich bin 54 und lebe seit 1 einhalb Jahre im Wohnheim. Es ist nicht das gelbe vom Ei, und manche Betreuer sind pemanent genervt von ihren Diensten, da sehne ich mich sehr oft nach Wärme von meiner verstorbenen Mutter , manchmal traüme ich von ihr ,die mir sehr fehlt. Es tut mir gut mit einer neutralen Person wie mit dir über dieses Thema zu sprechen. Die Betreuer hier sehen uns nicht als arm an, weil wir behindert sind , wie gesagt, ich hab oft das Gefühl sie scherzen heimlich über uns hilfebedürftige Menschen und wollen nur eins: Feierabend ! Ich mag auch kein Mitleid von anderen , weil ich von fremder Hilfe abhängig bin und im Wohnheim lebe , sondern würde mir wünschen dass sie mehr zu hören würden …Was ich von euch lese , solche Pflegedienste müste es hier auch geben , die ein offenes Ohr haben für ihre Patienten und sie aufbauen, motivieren. Vieleicht gibt es weiter weg von uns eine ähnliche Einrichtung wie deine, ich kann nur von mir selbst reden als ich aleine lebte , und vom ambulanten Pflegedienst abhängig war ging es nur um die Zeit ein zu halten und das war kurz und bündig., kaum ein Gespräch war möglich , die Pflegerinen hatten nur ihre Arbeit erledigt und waren wieder weg. Ich lebe an der Mosel : Du bist ein toller Moderator und ich sehe dich sehr gerne. Bleib so wie du bist , so mag ich dich.! Liebe Grüße Christiane Wolter

    • Veedelspflege
      Posted at 19:02h, 20 Oktober Antworten

      Liebe Christiane,
      vielen Dank für Deine offenen Worte. Sicherlich hast Du Recht, ein Ambulanter Pflegedienst oder auch jede andere Pflegeeinrichtung kann immer nur so gut sein wie seine Mitarbeiter. Hier haben wir in Köln wirklich großes Glück. Es heißt ja so oft, die Kölner tragen das Herz am rechten Fleck. So sehe ich das auch bei unseren Mitarbeitern, die mit ihrer Fachlichkeit und ihrer Herzlichkeit wirklich hervorragende Arbeit leisten. Dafür bin ich sher dankbar. Aber sicherlich findest Du auch in Deinem Umfeld ähnlich herzliche Menschen, wichtig ist es meiner Meinung nach nur mit offenem und unvoreingenommenem Herzen Menschen zu begegnen. Ich wünsche Dir das Beste dabei und sende Dir herzliche Grüße … Sascha

  • Gisela Wonner
    Posted at 11:04h, 10 Februar Antworten

    Lieber Sascha, Ich hätte eine wichtige Frage an dich – Seit ein paar Tagen besitze ich nun einen Rollator, der mich beim gehen und zur Entlastung meines Rückens unterstützen soll. Mein Hausarzt und zuständige Betreuer in der Einrichtung wo ich lebe halten einen Rollator in meinem Fall für wichtig und sinnvoll. Nun bin ich ja mit meinen 54 Jahren noch etwas jung für ein solches Hilfsmittel , da dies ja ehr die älteren Leute betrifft , oder wie siehst du das ? : Bei längeren Spaziergängen und auch sonst fühle ich mich sicherer mit dem Rollator , es gibt aber auch einige Leute die mich kennen, als ich noch keinen Rollator hatte und ich im gehen fit war . Diese Menschen verstehen nicht ,die älteren Menschen wohl auch nicht , wie ich nun plötzlich auf einen Rollator angewiesen bin, aber es ist nun mal so…. Sonst muss ich mich immer irgendwo abstützen, als ich dieses Hilfsmittel noch nicht hatte und es ist einfacher damit unterwegs zu sein., nur ich schäme mich sowas in meinem Alter schon zu haben, wie siehst du das denn ? Bei uns in der Einrichtung gibt es noch 3 weitere Personen , die auf ein solches Hilfsmittel angewiesen sind ,aber auch älter sind. Bitte , ich würde mich über eine Antwort von dir sehr freuen. Liebe Grüße von Gisela

  • Birgit Gunia
    Posted at 19:23h, 01 April Antworten

    Hallo lieber Sascha,

    Hut ab! Sie sind wirklich ein sehr liebens- und lobenswerter Mensch. Welche Freude ist es für mich, Sie auf QVC zu erleben! Ihre Begeisterungsfähigkeit, Ihre Energie, beeindruckend. Und dass Sie so etwas Wunderbares wie die Veedelspflege anbieten, berührt mich sehr. Ich habe einige Zeit in Hannover in einem Alten- und Pflegeheim ehrenamtlich vorgelesen. Ich hatte meine Handpuppe, das Peterle, von Steiff mit dabei. Das waren jedes Mal beglückende Stunden für beide Seiten. Ich habe so viel zurück bekommen von den Heimbewohnern. Sie tun ein gutes Werk, Sascha. Alles Gute für Sie und Ihr Team. Herzlichst Birgit aus Hannover

Kommentar abschicken