Grundpflege – Körperbezogene Pflegemaßnahmen

Grundsätzlich umfassen die körperbezogenen Pflegemaßnahmen (Grundpflege) alle Leistungen zur Gewährleistung der alltäglichen nichtmedizinischen Versorgung von Pflegebedürftigen im eigenen Heim (Körperpflege, Ernährung, Ausscheidungen, Mobilität, Prophylaxen, Mobilität und soziale Integration). Körperbezogene Pflegemaßnahmen können je nach individueller Prognose zeitlich begrenzt oder dauerhaft ausgelegt sein.

 

Wichtigster Aspekt hierbei ist, dass ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus oder in einem Pflegeheim durch die Maßnahmen der Grundpflege verkürzt oder sogar vermieden werden kann. Ambulante körperbezogene Pflegemaßnahmen haben das Ziel, Heilungsprozesse zu begleiten, eine Verschlechterung des Gesundheitszustands zu verhindern und / oder vorbeugende Maßnahmen zum Wohle des Pflegebedürftigen zu treffen.

 

Durchgeführt werden können körperbezogene Pflegemaßnahmen von Angehörigen, Freunden / Bekannten oder aber von einem professionellen Pflegedienst. In der Regel werden dabei stellvertretend für die pflegebedürftige Person die Handgriffe übernommen, die von dem Betroffenen selbst nicht mehr ausgeführt werden können. Unterstützt werden solche, die nur noch teilweise durchgeführt werden können und gefördert die, welche noch selbstständig bewältigt werden können.

 

Entsprechend ihrer Finanzierung differenziert man folgende Möglichkeiten der Inanspruchnahme:

 

  • Körperbezogene Pflegemaßnahmen nach dem fünften Sozialgesetzbuch (SGB V), in Form von Kassenleistungen.
  • Körperbezogene Pflegemaßnahmen nach dem elften Sozialgesetzbuch (SGB XI), als Leistungen der Pflegekassen.
  • Die Inanspruchnahme körperbezogener Pflegeleistungen als Privatzahler.
  • Die Finanzierung körperbezogener Pflegeleistungen über das Amt für Soziales und Senioren.

 

Ausschlaggebend für die Berechnung der Leistungen ist der Zeitaufwand, den ein nicht ausgebildeter Familienangehöriger für die Verrichtung der einzelnen Tätigkeiten benötigt.

 

Grundpflege nach SGB XI als Leistung der Pflegeversicherung

 

Zur Sicherung der Kostenübernahme muss vor der Inanspruchnahme dieser Leistungen ein Pflegegrad bei der Pflegekasse beantragt und entsprechend genehmigt worden sein. Anspruch auf Grundpflege haben Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad I, dem Pflegegrad II, dem Pflegegrad III, dem Pflegegrad IV und dem Pflegegrad V.

 

Grundpflege nach SGB V als Leistung der Krankenkasse

 

Im Rahmen der Häuslichen Krankenpflege nach SGB fünf ist die Grundpflege neben der Behandlungspflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung eine von drei Unterstützungsleistungen, die von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden kann. Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Pflegeleistungen über die Krankenkasse, ist das Vorliegen einer ärztlichen Verordnung in Form eines Rezeptes.

 

Grundpflege bei der Veedelspflege Köln

 

Wir unterstützen Sie gerne bei allen Aspekten der Grundpflege. Zu unserem Leistungsspektrum zählen unter anderem folgende Pflegeleistungen:

 

  • Körperpflege (Zähneputzen, Waschen, Duschen, Baden, Rasieren, Hautpflege etc.)
  • Ernährung (Hilfe bei der Nahrungsaufnahme, mundgerechte Zubereitung etc.)
  • Mobilität (Aufstehen und Zubettgehen, Ankleiden, Treppensteigen, Arztbesuche etc.)
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten (Kochen, Einkaufen, Putzen, Wäsche waschen, Spülen etc.)

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