Geistig fit im Alter

Genau, wie wir unsere körperliche Fitness bis ins hohe Alter trainieren können, ist es auch möglich, etwas für unsere geistige Fitness zu tun. Es ist sogar möglich, degenerative Erkrankungen wie Altersdemenz um Jahre hinauszuzögern. Wie dieses Gehirnjogging funktioniert, erklären wir hier.

Kleine Abenteuer helfen der geistigen Fitness auf die Sprünge!

„Abenteuer im Alter?“, werden jetzt viele entrüstet fragen. „Ja klar! Warum denn nicht?“ Aber was genau sind eigentlich Abenteuer? Und was haben die mit geistiger Fitness im Alter zu tun? Abenteuer beginnen da, wo Routine aufhört. Das Stichwort lautet also einfach mal etwas Neues zu wagen und das kann schon so etwas banalen Dingen wie dem täglichen Einkauf beginnen. Statt beim Supermarkt um die Ecke einzukaufen, könnte man beispielsweise einfach mal einen Unverpacktladen aufsuchen. Ja, genau! Das wäre bereits ein kleines Abenteuer! Warum also nicht einfach mal ausbrechen, aus der täglichen Routine? Routinen schläfern unser Gehirn ein, denn bei Routinen finden kaum mehr aktive Denkprozesse statt. Wenn wir aber Neues ausprobieren, verursacht das ein kleines Feuerwerk in unserem Gehirn. Genau das was wir brauchen, um unser Gehirn bis ins hohe Alter jung und leistungsfähig zu erhalten.

Sinnhaftigkeit im Leben zu finden fördert die geistige Fitness!

Gut beraten ist, wer aus dem Ruhestand einen Unruhestand macht. Denn was wir alle im Leben brauchen, sind Ziele und die aus uns selbst geborene Motivation diese zu erreichen. Auf zu neuen Ufern ist ein gutes Lebensmotto, das uns jung und (geistig) fit hält. Dabei müssen das gar keine großen Ziele sein, wichtig ist einzig und allein die Tatsache, dass wir Spaß finden, in dem was wir tun oder erreichen wollen. Im Gehirn sorgt das für die Produktion von Dopamin, einem Glückshormon, das fit und geistig rege hält.

Altersgemischte Kontakte eröffnen neue Denkweisen für mehr geistige Fitness!

Könnt Ihr Euch noch daran erinnern, wie Ihr Euch als Kind für etwas begeistern konntet? Wie Ihr über die kleinen Dinge des Lebens staunen konntet und vor Glück gejauchzt habt? Genau diese Welt eröffnet uns der Kontakt mit Kindern. Wenn wir es schaffen, die Welt durch ihre Augen zu betrachten, dann können auch wir wieder eintauchen in diese Welt. Genau das ist dann auch für unser Gehirn wie ein wahrer Jungbrunnen. Das Beste aber ist, dass beide Generationen gleichermaßen davon profitieren, denn indem wir Wissen an die nachkommenden Generationen weitergeben, lernen wir durch den entstehenden Austausch selbst mit dazu. Unsere Denkweisen bereichern sich quasi gegenseitig.

Musizieren als Quelle geistiger Fitness!

Beim gemeinsamen Musizieren vollbringt das Gehirn im wahrsten Sinne des Worts Höchstleistungen. Somit macht musizieren nicht nur Spaß und ist Balsam für die Seele, es wirkt sich auch positiv auf unsere Hirnleistungen aus. Zudem fördert Musik die Entspannung, einweiterer wichtiger Faktor für geistige Fitness, denn nichts schadet unserem Gehirn so sehr wie Stress, vor allem Dauerstress.

Entspannung & Co. als Schlüssel zur geistigen Fitness im Alter!

Wer regelmäßig meditiert vergrößert damit Hirnareale und stärkt nachhaltig seine Aufmerksamkeitsspanne. Dabei kann das „einfach mal loslassen“ viele Gesichter haben. In unserer Seniorenbetreuung bieten wir beispielsweise die Möglichkeit des Vorlesens an. Auch Fantasiereisen haben sich hier bereits vielfach bewährt. Spaziergänge im Grünen sind eine willkommene Entspannung, auch in der Demenzbetreuung. Wichtig ist einzig und allein das Gefühl, dass alles sein kann, aber nichts sein muss. Lasst Euch von Euren Vorlieben und Eurem Spaß leiten, dann seid Ihr auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

Das Miteinander im sozialen Umfeld als wirksamste Quelle geistiger Fitness, ein Leben lang!

Die wirksamste Hilfe für geistige Fitness ist gleichermaßen das Credo der Veedelspflege Köln. Erst der Austausch mit anderen, das Miteinander im „Veedel“ und in den gewohnten sozialen Bezügen macht uns Menschen zu dem, was wir von Geburt an sind. Soziale Wesen, die den Austausch mit anderen Menschen brauchen. Dieser Austausch ist es, der uns glücklich macht, uns geistig rege und flexibel hält und der verhindert, dass wir schrullig und engstirnig werden. Gerade im Alter ist dies von so enormer Bedeutung, dass Wissenschaftler im Hinblick auf Einsamkeit im Alter sogar von sozialem Schmerz sprechen. Dem wollen wir mit unserer Seniorenbetreuung und Demenzbetreuung aktiv entgegen wirken und wie könnte das besser funktionieren als Menschen dort zu unterstützen, wo sie leben, lieben und lachen?

Was meint Ihr dazu?

Es grüßt Euch Euer Sascha Heyna und das Team der Veedelspflege

Seniorenbetreuung, Demenzbetreuung und Ambulante Pflege für Köln

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