Gedächtnistraining für Senioren, Rezension und Buchtipp

Insbesondere im Alter, wenn Möglichkeiten und Optionen naturbedingt weniger werden, erscheint die Fokussierung und Stärkung vorhandener Fähigkeiten, als ein wahrer Fundus für Lebensqualität. In ihrem Buch „Gedächtnistraining für Senioren“ bietet Natali Mallek viele Möglichkeiten, genau das umzusetzen. Angehörige wie professionell innerhalb der Seniorenbetreuung Beschäftigte finden hier eine große Auswahl an Übungen. Zudem kleine Trainingseinheiten, die Erfolgserlebnisse ohne Stress und Leistungszwang ermöglichen. Ein Praxisbuch, welches sich für Laien wie für Kursleitende gleichermaßen eignet.

 

Natali Mallek: Das große Praxisbuch Gedächtnistraining für Senioren. Mit Ideen, Vorlagen und Übungen. 256 Seiten. ISBN 978-3-944360-87-4. 24,95 Euro. Sing Liesel GmbH, Karlsruhe 2017Sing Liesel GmbH, Karlsruhe 2017.

 

Die Autorin

Natali Mallek ist Dipl. Sozialpädagogin, Gedächtnistrainerin (BVGT) und hat einen Master of Arts, im Studiengang Alternde Gesellschaften. Sie hat bereits mehrere Bücher zum Thema Aktivierung für Senioren verfasst. Ihre Herangehensweise ist dabei immer ganzheitlich orientiert. Das bedeutet, die Senioren werden mit allen Sinnen angesprochen. Hierzu bietet sie in der Regel verschiedene Optionen an, über unterschiedliche thematische Schwerpunkte den Kontakt zu alten Menschen herzustellen.

 

Aufbau … und ausgewählte Inhalte des Buches

Das Vorwort ist im eigentlichen Sinne eine Einführung in die Arbeitsweise von Natali Mallek. Die Autorin erläutert hier die wichtigsten Regeln für ein gelungenes Gedächtnistraining mit Senioren. Das Ziel, welches sie dabei verfolgt, ist den Prozess für beide Seiten zu einem bereichernden Erlebnis werden zu lassen. Ihr Credo lautet demnach „Spaß und Freude im Gedächtnistraining“ zu erleben.

Als besonders bereichernd zeigt sich für uns von der Veedelspflege Köln ihr Abschnitt zu den Besonderheiten, die man bei Menschen mit Demenz beachten sollte. Vor allem dashalb, weil sie auch hier wieder eine sehr positiv geprägte Grundeinstellung vertritt. So schreibt sie beispielsweise, dass selbst in sehr weit fortgeschrittenen Stadien der Demenz durchaus noch Lernprozesse möglich sind. Wichtig ist es jedoch, ein paar Besonderheiten in der Herangehensweise zu berücksichtigen.

Inhalt: Grundsätzliches zum Gedächtnistraining, Faustregeln für eine gelungenes Gedächtnistraining, Das sollte man bei Menschen mit DemenzMenschen mit Demenz beachten, Wie die Übungen aufgebaut sind, Sie kennen Ihre Teilnehmer am Besten

 

1 Spielend durchs Leben

Baustein 1: Mit allen Sinnen begreifen: Spiele und biografische Anknüpfungspunkte, Baustein 2: Spieler-Eigenschaften zuordnen, Baustein 3: Namen für das Lieblingskuscheltier

Baustein 4: Lied: „Die Liebe ist ein seltsames Spiel!“

Eine schöne Erinnerung für Senioren. In diesem Fall auch für mich, als professionell Tätige. Erinnerungen werden wach. Für ältere Menschen Erinnerungen an ihre Zeit als junge Erwachsene und für mich an meine Kindheit, als meine Mutter dieses Lied fröhlich mit  Connie Francis mitsang, deren Stimme dazu aus dem Radio erklang. Ein Geschenk für beide Seiten.

Die Autorin macht hierbei verschiedene Vorschläge, zu unterschiedlichen Spielvarianten oder Trainingsmöglichkeiten.

Baustein 5: Arbeitsblatt: Außenseiter finden, Baustein 6: Anzahl der Spielsteine schätzen, Baustein 7: Welcher Spielstein fehlt?, Baustein 8: Abzählreime erinnern, Baustein 9: Bewegung und Sprache verknüpfen, Baustein 10: Spielutensilien: Pärchen finden, Baustein 11: Spiele-Quiz, Baustein 12: Vokale ergänzen, Baustein 13: Murmel-Handmassage

 

2 Süße Lebensfreude

Baustein 1: Mit allen Sinnen begreifen: Süßigkeiten und biografische Anknüpfungspunkte, Baustein 2: Überschriften finden, Baustein 3: Bezugswort gesucht, Baustein 4: Gemeinsam singen, Baustein 5: Gegenteile in Sätze fassen

Baustein 6: Rückwärts buchstabieren

Kennt ihr dieses Spiel noch aus eurer eigenen Kindheit? Rückwärts zu buchstabieren, erfordert schon einiges an Konzentration! Daher stellt die Autorin bei diesem Spiel eine mittelschwere und eine leichte Variante vor. Die Trainingseinheit sollte auf eine Minute begrenzt werden, sodass der Spaß und das Erfolgserlebnis dabei nicht zu kurz kommen.

Baustein 7: Gewicht schätzen, Baustein 8: Süßigkeiten-Memospiel, Baustein 9: Bewegungslied: „Ich will keine Schokolade“, Baustein 10: Wo kommt das Gebäck her?, Baustein 11: Zusammengesetzte Wörter finden, Baustein 12: Quiz: Süßigkeiten, Baustein 13: Witze: Beim Kaffeetrinken

 

3 Musikwiese

Baustein 1: Mit allen Sinnen begreifen: Musik und biografische Anknüpfungspunkte, Baustein 2: Sammlung: Themenlieder, Baustein 3: Geburtstagslied erfinden, Baustein 4: Arbeitsblatt: Wörter einsetzen, Baustein 5: Musikerlatein, Baustein 6: Reihenfolge bestimmen, Baustein 7: Informationen merken, Baustein 8: Bewegungsgeschichte, Baustein 9: Schlager erkennen

Baustein 10: Arbeitsblatt: Namen der Stars

Bei dieser Übung werden Struktur und Zusammenhang, Wissen und Konzentration trainiert. Den Senioren macht es einen Heidenspaß, die Namen der Stars ihrer Jugend sinnvoll zusammenzuführen. Udo gehört zu Jürgens, Peter zu Kraus und so weiter und so fort. Leuchtende Augen sind bei diesem Spiel einfach vorprogrammiert.

Baustein 11: Schlager gesucht!, Baustein 12: Quiz: Bekannte Schlager, Baustein 13: Kinderliedergeschichte

 

4 Arbeitswelt

Baustein 1: Mit allen Sinnen begreifen: Berufswelt und biografische Anknüpfungspunktebiografische Anknüpfungspunkte, Baustein 2: Sprichwörter ergänzen, Baustein 3: Geschichte ergänzen, Baustein 4: Gemeinsames Singen: Fleißige Handwerker

Baustein 5: „Wer bin ich?“ – Berufe raten

Heiteres Berufe raten in zwei unterschiedlichen Varianten, mit variierenden Schwierigkeitsgraden. Zwanzig Minuten werden für dieses Spiel angesetzt, um die Konzentrationsfähigkeit zu trainieren. Eine schöne Trainings- und Spieleinheit, bei der auch gerne mehrere Generationen wieder miteinander in Kontakt kommen.

Baustein 6: Wäre der Beruf etwas für mich?, Baustein 7: Verknüpfte Wörter, Baustein 8: Bilddetails merken: Portraitfoto, Baustein 9: Wer macht was?, Baustein 10: Umschriebene Berufe, Baustein 11: Arbeitsblatt: Berufe zuordnen, Baustein 12: Quiz: Abkürzungen, Baustein 13: Witz: Auf der Arbeit

 

5 Sportbegeistert

Baustein 1: Mit allen Sinnen begreifen: Sport und biografische Anknüpfungspunkte

Zugegebenermaßen müssen hier bereits in früheren Jahren entsprechende Vorlieben für das Thema vorhanden gewesen sein. Senioren werden dazu angeregt, Sporterfahrungen aus ihrem eigenen Leben zu berichten. Ein wahrer Fundus aus spannenden und aktivierenden Geschichten. Altes Herz wird wieder jung!

Baustein 2: Sammlung: Ballsportarten, Baustein 3: Geschichte ergänzen, Baustein 4: Bewegungslied: „Alle Bälle sind schon da.“, Baustein 5: Sportverse schreiben, Baustein 6: Arbeitsblatt: Sportarten nennen, ohne zu lesen, Baustein 7: Informationen über berühmte Sportler zuordnen, Baustein 8: Pantomime: Sportarten, Baustein 9: Bilddetails merken: Sport, Baustein 10: Verdrehte Sprichwörter, Baustein 11: Quiz: Geburtsorte von Sportlern, Baustein 12: Arbeitsblatt: „Was gehört nicht in die Reihe?“, Baustein 13: Gemeinsames Hören: „Der Theodor im Fußballtor.“

 

6 Im Reich der Sinne

Baustein 1: Mit allen Sinnen begreifen: Düfte und biografische Anknüpfungspunkte, Baustein 2: Eigenschaften: Hören und Sehen, Baustein 3: Wie kam es zu der Situation?, Baustein 4: Sammlung: Lieder mit Farben, Baustein 5: Verkaufsargumente, Baustein 6: Optische Täuschung, Baustein 7: Aussagen rund um unsere Sinne beurteilen, Baustein 8: Farben merken

Baustein 9: Welcher Sinn?

Bei dieser Übung werden zwar nicht die großen Fragen des Lebens beantwortet, aber Konzentration und Bewegung werden gleichermaßen angeregt.

Baustein 10: Zusammengesetzte Wörter umschreiben, Baustein 11: Passendes Adjektiv gesucht, Baustein 12: Verdrehte Sprichwörter und Redensarten, Baustein 13: Duftmassage

 

7 Auf Achse

Baustein 1: Mit allen Sinnen begreifen: Autos und biografische Anknüpfungspunkte, Baustein 2: Sammlung: Fortbewegungsmittel mit Rädern, Baustein 3: Wie kam es zu der Verkehrssituation?, Baustein 4: Gemeinsam hören, Baustein 5: Schätzfragen rund um den Verkehr, Baustein 6: Sätze bilden

Baustein 7: Arbeitsblatt: Doppelte Fahrzeuge

Auch Arbeitsblätter kommen bei den Übungen von Natali Mallek zum Einsatz. Diese werden im Buch gleich mitgeliefert und können je nach Teilnehmerzahl oder auch zum wiederholten Einsatz kopiert werden. Bei diesem Spiel handelt es sich um ein kleines Rätsel, zur Steigerung der Konzentration und dem Üben von Struktur und Zusammenhang.

Baustein 8: Straßennamen merken, Baustein 9: Wegbeschreibungen, Baustein 10: Wo machen wir Pause?, Baustein 11: Arbeitsblatt: Fahrzeuge benennen, Baustein 12: Autokennzeichen zuordnen, Baustein 13: 1-Minute-Vorlesegeschichte

 

8 Frühlingsgefühle

Baustein 1: Mit allen Sinnen begreifen: Liebe und biografische Anknüpfungspunkte, Baustein 2: Arbeitsblatt: Komplimente vervollständigen, Baustein 3: Sammlung: Liebeslieder

Baustein 4: Gemeinsames Singen: „Du, du liegst mit am Herzen.“

Gemeinsames Singen ist ein wahrer Herzerwärmer. Das weiß auch Natali Mallek. Eine Übung die nicht viel Zeit kostet, bei der die Autorin den Liedtext gleich mitliefert und den Senioren zum Teil über Tage noch nachhaltige Glücksgefühle beschert werden.

Baustein 5: Sätze bilden: Frühlingsgefühle, Baustein 7: Ehepaare: Namen erinnern, Baustein 8: Aussagen rund um berühmte Paare beurteilen, Baustein 9: Bewegungswürfeln, Baustein 10: Berühmte Pärchen finden, Baustein 11: Überschriften suchen, Baustein 12: Passende Sprichwörter suchen, Baustein 13: Vorlesen: „O glücklich, wer ein Herz gefunden!“

 

9 Blumenwiese

Baustein 1: Mit allen Sinnen begreifen: Blumen und biografische Anknüpfungspunkte

Eine wundervolle Übung vor, bei der verschiedene Blumen zum Einsatz kommen. Die Senioren werden auch hier über alle Sinne angesprochen. Ein Vorgehen, das diese Trainingseinheit nicht als solche erkennbar macht, sondern vielmehr wie ein kleines Geschenk an alle Teilnehmenden wirkt.

Baustein 2: Eigenschaften: Blumen, Baustein 3: Blumen brauchen Wasser, Baustein 4: Gemeinsames Singen: „Heideröslein“, Baustein 5: Redewendungen zuordnen, Baustein 6: Tippfehler finden, Baustein 7: Arbeitsblatt: Blumen zeichnen, Baustein 8: Bewegungslieder zum Frühling, Baustein 9: Lieder zuordnen, Baustein 10: Reimwörter, Baustein 11: Um die Ecke gedacht: Blumennamen, Baustein 12: Gibt es diese Blume?, Baustein 13: Mandala malen

 

10 Wetter

Baustein 1: Mit allen Sinnen begreifen: Sturm, Regen und biografische Anknüpfungspunkte, Baustein 2: Wetterbild vervollständigen, Baustein 3: Gemeinsam Musik hören, Baustein 4: Sätze vervollständigen, Baustein 5: Silben zu Wetterwörtern kombinieren, Baustein 6: Bewegungsgeschichte: „Der Wetterbericht“, Baustein 7: Aussagen rund um Stürme beurteilen

Baustein 8: Wettereigenschaften

Wie kann das Wetter denn eigentlich sein? Im Alter geht man auch nicht unbedingt mehr bei jedem Wetter vor die Tür. Assoziieren, Worte finden und Wissen hervorlocken lauten bei dieser Trainingseinheit die Schwerpunkte. Damit die Übungen individuell angepasst werden können, gibt es wieder drei Schwierigkeitsgrade.

Baustein 9: Buchstabenfelder merken, Baustein 10: Umschriebene Redewendungen, Baustein 11: Adjektive ergänzen, Baustein 12: Quiz: Wolken, Baustein 13: 1-Minute-Vorlesegeschichte: „Die Gummistiefel“

 

11 Leibspeisen

Baustein 1: Mit allen Sinnen begreifen: Leibspeisen und biografische Anknüpfungspunkte, Baustein 2: Was ist im Kuchen drin?, Baustein 3: Gewürznelken: Anzahl schätzen, Baustein 4: Aufmerksam zuhören: „Aber bitte mit Sahne!“, Baustein 5: Satzvollendung: Leibspeisen, Baustein 6: Wo ist das „Essen“?, Baustein 7: Überschriften für Leibspeisen, Baustein 8: Putenrezept erinnern, Baustein 9: Sammlung: Kartoffelgerichte, Baustein 10: Von der Kartoffel zum Knödel, Baustein 11: Wohin gehört das Nationalgericht?, Baustein 12: Quiz: Sauerkraut

Baustein 13: Märchen vorlesen: „Vom dicken fetten Pfannekuchen“

Warum nicht mal ein kleines Märchen vorlesen? Einfach so und reinweg zur Entspannung? Geschichten sind in jedem Alter eine Bereicherung und liebevoll vorgelesen sind sie ein wahres Geschenk, das Herz und Seele berührt.

Gedächtnistraining für Senioren mit der Veedelspflege Köln

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Gedächtnistraining für Senioren – Tauglichkeit für potenzielle Leser

Für Angehörige bietet das Buch viele spielerische und damit unbelastete Möglichkeiten mit ihren älteren, vielleicht auch bereits dementen Familienangehörigen in Kontakt zu bleiben. Ebenso finden professionell innerhalb der Altenpflege und Seniorenbetreuung Tätige viele Anregungen, Pflege- und Betreuungszeiten mit Freude und positiver Aktivierung zu füllen.

Besonders hervorzuheben ist, dass die Übungen sowohl in der Einzelarbeit wie auch in der Gruppe durchgeführt werden können. Das macht sie im Grunde für jedermann nutzbar. Angehörige können diese ebenso durchführen wie Seniorenbetreuer innerhalb der Ambulanten Pflege oder Gruppenleiter. Die Übungen werden detailliert erklärt und sind durch ein Ampelsystem gekennzeichnet. Das heißt, anhand der Ampel ist ersichtlich, für wen die Übung geeignet ist. Rot gekennzeichnete Übungen eignen sich für „fitte Teilnehmer“, gelb gekennzeichnete Übungen für untrainierte Senioren und grün gekennzeichnete Übungen für Menschen mit beginnender Demenz. Besonders positiv hervorzuheben ist auch die Vielzahl der angebotenen Themen. Über individuelle Vorlieben kann der Kontakt mit Senioren spielerisch hergestellt werden. Ein probates Mittel, um diese positiv und ressourcenorientiert zu unterstützen.

Auch hinsichtlich des zeitlichen Aufwandes bietet das Buch „Gedächtnistraining für Senioren“ viele Möglichkeiten. Es gibt Kurzübungen und Aktivierungsmöglichkeiten von nur einer Minute. Ebenso finden sich Übungen, die über einen längeren Übungsintervall eingesetzt werden können. Auch hierbei kommt das Ampelsystem zum Tragen. Einige der Übungen lassen sich je nach Konzentrationsfähigkeit der Senioren länger oder kürzer einsetzen.

Wir von der Veedelspflege haben das Buch als sehr bereichernd für unsere Arbeit empfunden. Daher empfehlen wir es auch gerne „unseren“ Angehörigen weiter. Wer den Wunsch hat pflegebedürftigen Eltern oder Angehörige mit Spaß und Freude ein wenig zu unterstützen, der findet in dem Buch „Gedächtnistraining für Senioren“ viele Möglichkeiten. Vorhandene Ressourcen können auf diese Weise möglichst lange erhalten bzw. spielerisch wieder erarbeitet werden. Spaß und Freude am gemeinsamen Erleben stehen dabei im Vordergrund und garantieren neue Begegnungen und Qualitätszeiten.

Viel Freude beim Lesen, Spielen und Trainieren

wünscht Euch Euer Sascha Heyna und das Team von der Veedelspflege,

der Ambulanter Pflegedienst in Köln!

Weitere interessante Bücher findet Ihr hier:

Mein Tanz mit der Demenz. Trotzdem positiv leben. Buchvorstellung und Rezension.

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