Die Veedelspflege Köln und die grüne Schleife für mehr Akzeptanz und Toleranz

Die grüne Schleife für seelische Gesundheit

Vom 10. bis 20. Oktober wurden die Wochen der seelischen Gesundheit ausgerufen. Eine Aktion, die für mehr Akzeptanz und die Entstigmatisierung von psychischen und seelischen Erkrankungen sorgen soll. Da psychische Erkrankungen auch für die Veedelspflege Köln, in der Senioren- und Demenzbetreuung eine große Rolle spielen, möchten auch wir über diese Aktion berichten und auf diese oftmals noch verdeckte Begleiterscheinung in der Ambulanten Pflege aufmerksam machen.

 

Seelische Gesundheit – gemeinsam statt einsam

Gemeinsam statt einsam, so lautet das Motto zur bundesweiten Woche für mehr seelische Gesundheit. Ein Thema, das uns alle angeht, was aber besonders in der Senioren- und Demenzbetreuung eine große Rolle spielt. Denn Einsamkeit und seelische Gesundheit sind zwei Seiten einer Medaille, die eng miteinander verknüpft sind. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist dabei für uns die stundenweise Seniorenbetreuung, wie auch die Demenzbetreuung der Veedelspflege Köln.

Mit unserer stundenweisen Seniorenbetreuung gelingt für es, zumindest für die Region Köln die Grundlage zu schaffen, diesen Teufelskreis zu unterbrechen. Mitunter sogar zeitgleich für zwei Generationen. Die pflegende Generation der Kinder wird entlastet und erhält Zeit und Raum eigene Bedürfnisse zu befriedigen, während die von uns betreuten Senioren durch Gespräche, Spiele, Spaziergänge oder Ähnliches unterhalten und innerhalb ihres gewohnten Lebensumfeldes integriert werden.

Prävention für mehr seelische Gesundheit in unserer Gesellschaft

Wir möchten jedoch gleichermaßen der Frage nachgehen, was wir als Gesellschaft tun können? Und was jeder Einzelne zu einem „Mehr“ an seelischer Gesundheit beitragen kann?

Gesamtgesellschaftlich ist es sicherlich wichtig, durch mehr Aufklärung zu einem akzeptierenden Klima gegenüber psychischen und seelischen Erkrankungen zu gelangen.  Denn treffen kann es letztlich jeden von uns.

Psychische und seelische Erkrankungen dürfen nicht länger im Licht der persönlichen Schwäche stehen, sondern sollten vielmehr als das erkannt werden, was sie sind. Denn tatsächlich handelt es sich hierbei um eine Erkrankung die Menschen schuldlos trifft, die therapierbar und in den meisten Fällen auch heilbar ist.

Auch wir als einzelne Mitglieder unserer Gesellschaft können in unserem ganz persönlichen Umfeld unseren Beitrag zu einem „Mehr“ an seelischer Gesundheit leisten. Zum Beispiel indem wir mit offenen Augen unsere Mitmenschen betrachten. Indem wir sehen, wie es ihnen geht und notfalls handeln. Indem wir ein offenes Ohr haben für (manchmal auch versteckte) Hinweise auf Sorgen und Nöte. Aber auch indem wir offen und proaktiv auf unsere Mitmenschen zugehen und hin und wieder fragen: „Wie geht es dir? Kann ich dir vielleicht irgendwie helfen oder Dich unterstützen?“ Ein Lächeln kann dabei manchmal sogar mehr sagen als tausend Worte und kann vor allem den Tag des Gegenübers nachhaltiger bereichern als wir denken.

 

Einsamkeit, Alter und seelische Gesundheit

Gerade im Alter sind Menschen oftmals stark von Einsamkeit betroffen. Körperlich eingeschränkt fällt es ihnen schwer, aktiv am sozialen Leben teilzunehmen. Die nachfolgenden Generationen sind berufstätig oder mit dem eigenen Familienleben derart beschäftigt, dass sie für die Senioren innerhalb der Familie kaum mehr Zeit haben. Nicht selten leben Familien durch berufliche Notwendigkeiten räumlich so weit voneinander entfernt, dass regelmäßige Kontakte schon allein aus diesem Grund überhaupt nicht möglich sind.  Auch hier versuchen wir mit unserer stundenweisen Seniorenbetreuung Brücken zu bauen. Zum Beispiel durch die Aufrechterhaltung von Kontakten innerhalb des „Veedels“. Vor allem aber dadurch, dass wir es unseren Senioren ermöglichen, trotz Alter oder Pflegebedürftigkeit, durch die Bereitstellung unserer modularen Hilfen, überhaupt in ihrem gewohnten sozialen Umfeld wohnen zu bleiben.

 

Die grüne Schleife für mehr seelische Gesundheit

Als Zeichen der bundesweiten Aktionswochen wurde mit der grünen Schleife ein sichtbares Zeichen für mehr Akzeptanz und Toleranz gegenüber psychischen und seelischen Erkrankungen gefunden. Jeder, der diese Schleife trägt, stellt sich damit aktiv gegen die Ausgrenzung von Menschen mit psychischen oder seelischen Erkrankungen und Krisen ein. Damit wurde ein Anfang gemacht hin zu einer Gesellschaft, in der auch Verletzlichkeit und Vulnerabilität ihren Platz finden.

Was haltet Ihr von dieser Aktion? Vielleicht kennt Ihr Beispiele oder habt Vorschläge zu weiteren Aktionen. Wir würden uns freuen, mit Euch darüber ins Gespräch zu kommen.

Es grüßt Euch Euer Sascha Heyna und das Team der Veedelspflege

Seniorenbetreuung, Demenzbetreuung und Ambulante Pflege für Köln

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